Ein Tag bei Nina
So, nun hieß es endlich mal die Umgebung von Nina kennenlernen. Denn schließlich wohnt sie ganz weit im Osten und fast direkt am Meer.
Zuerst ging es für mich heute aber nach Garden City. Ich musste nämlich Sachen für die Sprachschule einkaufen. Ich hatte bereits letzte Woche vergeblich nach einem karierten Block gesucht und daher war meine Hoffnung heute einen zu finden auch nicht besonders groß.
Aber siehe da…gleich im ersten Laden “Big W” gabe es im ganzen Regal nur etwa 10 karierte Blöcke, wo ich mir sofort 2 Stück mitgenommen habe. Dann hieß es ein Geodreieck, ein Radiergummi und eine Federtasche finden.
Nunja, die Sache mit dem Geodreieck gestaltete sich schwierig, da einfach keins zu finden war ![]()
Aber das Radiergummi made in Germany war schnell gefunden, also ging es ab zu Kasse und im nächsten Geschäft weitergucken.
Die Suche war dennoch vergebens, obwohl ich in 4 weiteren Geschäften war.
Dann wollte ich noch zu “Office Works” rübergehen, da ich mir gedacht habe in einem Büroladen muss doch eins sein. Tja falsch gedacht, auch hier keins. Letztenendes habe ich dann ein Lineal genommen.
Außerdem eine riesen Federtasche ^^ und eine Tasche, wo man verschiedene Zettel reinlegen kann. Eher so eine Art Mappe, die man mit Gummibändern verschließen kann.
Oha, es war schon sehr spät geworden und ich musste mich fix beeilen den Bus noch zu erwischen. Aber natürlich habe ich ihn nicht verpasst. Verspätungen gehören hier zu Tagesordnung. ![]()
Am Cultural Centre wartete ich dann ca. 5 min. auf Martina und dann wollten wir mit dem Zug zu Nina.
Das gestaltete sich schwierig, da es nur einen Ersatzzugverkehr gab. Also fuhren wir mit dem Bus nach South Bank und von da aus mt dem Zug nach Dutton Park und dann saßen wir endlich im Zug nach Cleveland.
45 min. später kamen wir am Bahnhof von Birkdale an und kaum waren wir auf dem Parkplatz entdeckten wir Nina, die uns freuestrahlend berichtete, dass sie ein Auto zur Verfügung hat ![]()
Die Fahrt ging erstmal zum Aldi: einkaufen. Wir wollten nämlich ein BBQ am Wellington Point machen. Dafür kauften wir Maiskolben, Hähnchenspiesse, Orangen und natürlich was süßes: Kekse und Milkyway.
Ich habe sogar doch noch meine Toffife bekommen
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Dann ging es ins Einkaufszentrum, das wir uns ein bisschen anguckten, aber gekauft haben wir nichts.
Danach fuhren wir Richtung Küste, vorbei an Nina Siedlung und dann die Küstenstraße entlang, wo sie uns die Villen zeigte, die direkten Zugang zum Yachthafen hatten. Ganz schöne Gegend, muss ich ja mal sagen!!!
Irgendwann kamen wir am Wellington Point an, wo schon sehr viele Leute waren. kein Wunder bei dem schönen Wetter. Aber wir hatten Glück und bekamen einen Parkplatz im Schatten und auch noch einen freien Grillplatz inkl. Tisch und Bänke.
Von dort aus hatte man einen tollen Blick auf North Stradbroke Island, Brisbane, den Containerhafen von Brisbane und viel Mee(h)r.
Das BBQ war super lecker, auch wenn die Hähnchenspiesse ziemlich scharf waren.
Danach machten wir noch einen Spaziergang am Strand entlang rüber zu einer kleinen Insel von der man noch einen besseren Blick auf den Containerhafen hatte.
Der Rückweg war schon ziemlich frisch, da der Wind mehr und mehr auftauchte.
Dann hieß es Füsse abspülen, Flip-Flops aus und andere Schuhe anziehen. Ab ins Auto und ab nach Mainly.
Dort fuhren wir auch ans Wasser. Dort gab es ein Klettergerüsst, welches Martina und ich erklimpten. ![]()
Von oben hatten wir einen schönen Blick aufs Wasser.
Als wir weiterfuhren entdeckten wir so eine Art Jahrmarkt. Wir parkten das Auto und wollten uns den natürlich mal anschaunen.
Die Fahrgeschäfte sahen aus, als wenn sie jeden Moment auseinander fallen würden. Also haben uns da keine 10 Pferde reinbekommen. An einem Stand hat man Live gesehen, wie ein Schaf geschoren wird. Die Kids, die dort zuguckten, waren ganz begeistert, als sie hinterher jeder ein Stück wolle bekommen haben. Ein Stück weiter gab es ein kleines Gehege mit Hühnern, einer Kuh, Schafen, Ziegen etc. Wer hier 2 Dollar bezahlte dufte so lange wie er wollte dort hinein und die Tiere streicheln… Welch eine Abzocke ![]()
Irgendwann waren wir einmal um den Markt rum, vorher noch vorbei an Autoscooter und Kettenkarussell. Auch viele skurille Menschen waren mal wieder unterwegs, aber das kennt man ja schon. ![]()
Dann brachten die beiden mich zum Bahnhof und wir verabschiedeten uns.
Der Weg nach Hause dauerte natürlich 2 Std. da ich 40 min in Dutton Park auf den Zug warten durfte. ![]()

