Archive for Mai, 2007

unglaublich, aber wahr

nachdem ich jetzt schon 11 Monate hier bin und in 8 Wochen wieder in die Heimat zurückkehren werde schaffe ich es ENDLICH das hier zu schreiben.

Ich werde mal versuchen nen Eindruck von diesem Jahr zu vermitteln.

viel Spaß

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die entstehung des ketch up

^^rettet den genitiv!!

gossip!! aaalso, am donnerstag fing das wochenende mal so irgendwie an. änna lud zur easterparty von ihrem college im old white lion ein und wurd demnach von lali begleitet.. never fancy someone, den du nur im sitzten gesehen hast.. könnte sich herausstellen, dass dieser mensch weird läuft. aber im sitzten sah der schon echt mal pupsig aus, lali war anderer meinung.. wie gut, dass ich auf eine secondary school geh, da passt das. mein intensiv durchdachter alternativer masterplan, den ich vor wochen schmiedete, wurde zerstört.. von lali.. denn das resultat des abends war, dass mein unförmiger, nicht gutaussehender teacher, der mich noch nie unterrichtet hat, mir gestern schüchtern mitteilte: “i like your friend.. the german girl. she is really pretty and i`d like to see her again.” wie wir alle wissen, lali doesn`t do boyfriends. der arme.. das war so niedlich, wie er das gesagt hat!! soweit so gut.. auf diesem schock hat lali dann freitag nachmittag meiner company gejoint und hat kekse gegessen, während ich durch ihre anwesenheit nur eine milde freitagsdepression durchlitt. cheers. haben uns dann gedacht, is ja freitag abend, gehen wir mal in hope and anchor. war ja am dienstag auch ganz toll da. vorallem der barkeeper..

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Warum?

Als Reaktion auf ritmans Gedankenblasen in “trend?” …
Ja, Recht hat er. Es wird zum Trend, es wird zum “cool sein” ein Jahr ins Ausland zu gehen. Jeder 2. war entweder als Austauschschüler oder nach dem Abi irgendwie weg. Zumindest Westdeutsche. Sorry, aber es ist Fakt, dass in den alten Bundesländern die Eltern solche Trips eher finanzieren können als hier. Nicht, dass sich das nicht langsam ändert und die Schere auch im sogenannten “Osten” weiter aufgeht. Aber das ist ein anderes Thema.
Klar gehen viele weg, weil sie nicht wissen, was sie nach dem Abi studieren sollen, oder weil sie es sowieso geschenkt bekommen. Oder aus beiden Gründen. Manche sind aber eben neugierig und wollen einfach mehr sehen. Und das ist, glaube ich, in Ordnung. Man sollte sich nur nicht als etwas besonderes betrachten, bloß weil man eine Weile im Ausland gelebt hat. Mit Heimatliebe hat das auch wenig zu tun. Natürlich liebe ich meine Heimat, aber meine Neugier ist größer. Es gibt mehr als Leipzig. Und ich möchte es sehen. Ich habe nichts gegen Menschen, die in der Heimatstadt bleiben, so lange sie die Augen offen halten und wissen, dass es mehr als den eigenen 200-km-Radius gibt. Ich bin froh gegangen und etwas anderes gesehen zu haben, freue mich aber wieder auf Deutschland.

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