Archive for August, 2007

Das Ferienhaus Part 2

Das Ferienhaus Part2

 

Guten Morgen, liebe Sonne,habe ich nur gedacht, als ich durch das kreischen der Kinder und den nervenden Staubsauger von Francis(sie faengt immer mit der lautesten Hausarbeit an)aufgewacht bin.Aber es hat mich gefreut.Die Sonne hat in mein Fenster genschienen und ich konnte es kaum erwarten, raus zukommen.Das Baby war die halbe Nacht wach(dies konnte ich auch sehr gut hoerenJ) also lagen Marc und Megan noch in den Federn.Ich habe mir also eine Tasse Kaffe gemacht und mich raus in den Garten gesetzt.Nachdem ich fuenf Minuten sass, war mir so heiss das ich mir kurze Klamotten anziehen musste.Ich konnte es nicht glauben, dass es im “Winter” so heiss sein kann.Ich sass also, bestimmt eine Stunde in der Sonne und drei Tassen Kaffee, als Megan und Marc froehlich, mit einem Teller  “alla Marc Sandwiches” mit Huehnchen zu mir kamen.Wir haben dann alle gemeinsam ausgiebig Gefruehstueckt und sind dann in die Stadt gefahren.Vorher haben wir einen Abstecher in eine Bucht gemacht, in der aber sehr vieel Touristen waren.Der Grund:Hier waren die Wale.Nicht einer,auch nicht zwei sondern unmengen.Sie sind aufgetaucht und gesprungen,haben Wasserfontenen ausgeblasen und sich im Wasser gedreht als wuessten sie, dass jeder sie beobachtet.Ueberall waren Leute mit Fotocameras und Filmkameras(So wie ich auch,ich kleiner Touri)@Sarah:Dies waere dein PAradies gewesen…..deine Camera haette ich gebrauchtJViele sassen auf den Huegeln und haben Piknik gemacht.Es war einfach schoenWie in einer Sternschnuppennacht in der jede Minute  Sternschnuppen wie Sand am Meer vom Himmel fallen…..Marc meinte aber dann, er wuesste noch einen viel besseren Platz mit weniger Menschen.Bevor wir aber dorthin sind,haben wir noch einen Abstecher in Megans Lieblings- Deutsches- Geschaeft gemaccht.TSCHIBO!!!!Wir haben uns mit Kinder Schokobons und Rittersport ausgestattet und jeder hat noch einen halben Liter Fruchtjoghurtdrink bekommen der Frisch zubereitet wurde….lecker.

Auf dem Parkplatz standen dann fuenf kleine farbige Jungs mit Bob der Baumeisterhelmen neben uns.Sie fragten, ob wir 50cent haetten.Sie wuerden auch fuer uns Tanzen.Megan wollte das nicht, aber die Jungs waren nicht zu bremsen,haben sich an den Haenden gefasst und sich him Kreis gedreht.Marc wollte noch wissen, wo ihre Eltern sind und wo die Kinder wohnen.Aber keine Antwort erhalten.Sie taten so als verstaenden sie uns nicht.Marc hat jedem der Jungs zwei Rand gegeben in der Hoffnung das sie sich keine Drogen davon kaufen.Mit meinem grossen,gesunden Fruchtdrink in der Hand hat dies meine Stimmung mal wieder etwas gedrueckt.Sogar Tristan meinte:”Poor Boys…!.”Allerdings,ja.Das sind sie….

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto, haben wir den
Strand erreicht.Hier war keine Menschenseele.Nur ein paar Angler und Jogger mit ihren Hunden.Hinter den Wellen konnte man wieder viele Wale sehen…

Wir haben uns neben einer Lagoone plaziert, in der das Wasser relative warm war.Die Kids waren baden und wir haben uns gesonnt und Unterhalten.Es war einfach nur entspannend.Nach einer langen Zeit sitzen und genug staunen ueber die Wale(wobei,genug gestaunt habe ich noch lange nicht….) haben wir uns entschieden langsam zurueck zu gehen.

Marc wollte uns unbedingt noch das Ferienhaus zeigen, in der er seine Jugend mit seiner Mutter verbracht hat.Wie schon erwaehnt,wir waren in den BergenDies wuerde dann Bestandteil unseres naechsten Abenteuers.Neben dem attraktiven Haus war ein sehr holperiger Weg zu sehen.Marc war uebergluecklich ihn wieder zu sehen.Sein Kommentar:”Leute,habt ihr Lust auf Fun?.Hier fahren wir jetzt durch.Der Weg fuehrt eh zur Strasse.Ich kenn ihn in und auswendig ,weil ich hier fruehr immer Joggen war.”

Megan war nicht sehr begeistert,aber mit der Bestaerkung von den jubelnden Kids und der Versicherung das wir ja einen absoluten sicheren Familien Jeep haben,sind wir dann doch los gefahren.”JUHU,LASST UNS EINE  SAFARI MACHEN” rief Marc noch bevor es los ging.

Der Weg war okay.Nur Fenster oben lassen wegen springenden Tieren, deren Namen ich vergessen habe.

Der Weg war immer noch okay,nur wurde er dichter bewachsen.

Der Weg war immernoch okay,nur waren ab und zu mal Wasserloecher,von denen wir nicht wussten wie tief sie waren und Marc sie vorher immer, mit dicken Steinreinwurf getestet hat.

Neben dem lachen der Kinder und das immerwiederkehrende”Marc please drive back” von der beunruhigten Megan habe ich das ganze eigentlich eher mit einem Grinsen im Gesicht  genossen.

Bis zu dem Punkt, als es nich mehr weiter ging.Ueberall wackelige Huegel die drohen zu zerbrechen.Okay.Da standen wir nun.Der immernoch positive Marc, ist den Weg  dann bis zur Strasse abgelaufen und kam froehlich zurueck.”Wir muessen nur querfeldein fahren.Dann schaffen wirs…”waren wieder seine Worte.Und “Vor zwanzig Jahren sah das hier noch ganz anders aus.Haha.

Also querfeldein…bis fast zur Strasse.DA WAR SIE.JUUUHUUUU!!!!

Okay,eine Huerde haben wir noch.Ein riesengrosser tiefer Graben zwischen uns und der Strasse.

Marc, wieder raus aus dem Auto und weg war er.WEG>>>>

Megan meinte nur noch,als Marc mit einem riesen Sandsack auf den Schultern wieder kam(Keine Ahnung wo  er den her hatte)Warum habe ich diesen Mann nur geheiratet.Die Antwort von Tristan:”Because you love him.”Alle haben gelachtJ

Marc hat also diesen Graben mit einem Sandsack,Hoelzern und grossen Felsbrocken aufgefuellt.Fuer jeden Reifen eine kleine Bruecke….Wie schoen….Aber wie soll das funktionieren.

Megan und ich sind also raus aus dem Auto(Ich mit der Filmcamera die ganze Aktion natuerlich auf Band)und haben ihm Anweisungen gegeben.Nachdem dass Auto dreimal auf dem Vorderteil aufgesetzt hat und einmal schraeg in der Grube lag hat er es nach einer halben Stunde nun doch geschafft, diesen Graben zu ueberqueren.Alles was wir jetzt nur noch konnten war lachen,lachen,lachen und lachen.Wir waren allo so gluecklich und haben mit voller Freude die Videoaufnahme angeguckt.

Megan will es in der Kirche auf der Leinwand abspielen.Nach dem Motto:”Und so hofft der Pfarrer, in seiner Freizeit, auf Gottes Hilfe….”

Nach der Aktion, haben wir, mit Francis im Ferienhaus gegessen und uns dann auf die Heimreise nach Kapstadt begeben.Dem wuenderschoenen Sonnenuntergang entgegen.

Die Sonne war ein riesengrosser dunkelroter Feuerball der hinter dem Meer verschwunden ist und den ganzen Himmel rosarot gefaerbt hat.Was  fuer ein perfektes Ende fuer so einen tollen Tag.

Daheim angekommen hat mich dann doch
Marina  schon Freudig erwartet.

Wir haben uns dann mit zwei anderen deutschen Au-Pairs getroffen, die wir durch Zufall kennengelernt haben.Unsere Runde wird schon grosser und das Kapstadter Nachtleben ist auch nicht schlecht.Aber hier im Bett liegen und schreiben, ist fuer heute dann doch ein angenhmes Ende.Ich brauch nun endlich meinen Schlaf nach so viel Abentuer.

Bis bald…………..Evli

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Das Ferienhaus und die Suche nach Walen und Sternschnuppen

Hallo meine Lieben….

Nachdem Megan und Marc sich nun Donnerstagabend entschieden haben am Wochenende ins Ferienhaus zu fahren war ich sehr gluecklich.Megan meinte:”Wenn wir um zwei nicht spaetestens das Haus verlassen fahrn wir nicht!!!”(Denn Marc ist immer spaet….IMMER!!!.Egal ob er die Kids zur Schule faehrt,zum Sport geht oder gar in die Kirche zum Praedigen muss.Er ist IMMERIMMER zu spaet….naja)Im Anschluss fuegte Megan noch bei ich solle auf keinen Fall meine Kamera vergessen, weil zwischen August und September die Wale an der Kueste langschwimmen um ihre Babys zu bekommen.

Wooooow…..Ich muss dahin….

Wir also um 14.25 Uhr ;-) das Auto vollgeladen.Kinder rein,Koffer rein,Skateboard rein,Francis rein.Zoe,wo ist eigentlich Zoe?Oben vergessen…Zoe holen ins Auto rein und losfahren.Um 14.45 Uhr haben wir also dann die Hofausfahrt verlassen und uns auf die Reise begeben.Marc hat noch ein Gebet gesprochen was ich eigentlich sehr schoen fande.Jesus solle uns doch bitte auf unserer Reise vor schlechtem bewahren….Okay.Alles klar….Los gehts.

Auf der Fahrt habe ich mal wieder viel gesehen.In meinem letzten Bericht habe ich schoneinmal von den Wohngebieten der Armen berichtet.Aber das war(was ich jetzt weiss) noch sehr “modern” im Gegensatz zu dem was ich heute sah…Es sieht sehr interessant aus muss ich sagen.Die Wohngegend fuehrt den ganzen Highway entlang.Nur ein Zaun trennt den Highway und die Huetten voneinander.Ueberall stehen unmengen von Huetten die selbst erbaut worden sind.Aus einzelnen Holz-und Blechteilen zusammengewuerfelte Huetten. Kinder spielen neben dem Highway und Muetter braten ueber dem Tonnenfeuer Fleisch.Ueberall sind matschige Wege.In den Gaerten,die eigentlich keine sind weil es kein Gras sondern nur Matsch gibt sind Leinen gespannt, die als Waescheleinen dienenKuehe und Ziegen sind an Pfaehlen festgebunden.

Es war wirklich unglaublich und beeindruckt hat mich die Masse der Hauser.Der Highway fuehrt in die Berge was dazu fuehrt das die Landschaft sehr huegelig ist.Das stoert die Leute relative wenig.Sie wohnen dort egal ob 90Grad am Huegel oder nicht.Massen an Menschen und Huetten….unglaublich.Und das ist nicht das einzigste Viertel der Armen.Davon gibt es viele.Megan hat gesagt,wenn ich mal mit Marina ins Ferienhaus alleine fahre, sollte ich mich auf keinen Fall in solch ein Gebiet verfahren.Die meisten dieser Menschen moegen keine weissen….Sie hassen sie!

Nach einem etwas laengeren Weg durch die Berge kamen wieder Huetten,die aber eher Hauser sind da sie von der Regierung aus Stein erbaut wurden,fuer die Armen. Einzimmerwohnungen.Eines neben dem anderen.Hunderte….

Nachdem wir einen wunderschoenen Bergsee passiert haben kamen wir endlich unserem Ziel Naeher.Grosse,wuchtige,prachtvolle  Haeuser.Gesichert durch Stacheldraht ueber den riesigen Zaeunen und Alarmanlagen.Hier sind wir richtig….

Zu meiner Verwunderung gehoert den Ilgens ein suesses,kleines Ferienhausschen mit Veranda und roten Dachziegeln(Es faellt voellig aus der Reihe zwischen den ganzen Panzerhaeusern).Im Garten steht ein grosser Brunnen und ueberall blueht Lavendel…Wie schoen.Das Meer ist nur ein paar Schritte entfernt.Nachdem wir alles ins Haus gebracht haben,welches von Innen einfach wunderschoen Urlaubshausmaessig ist,haben wir einen Spaziergang an den Strand gemacht.Dies ist aber kein Strand fuer Touristen sondern ein ganz tolles Gebiet mit den verschiedensten Pflanzen,Bueschen,Baumen und Felsen die ins Meer rein fuehren.Absolute Natur(was ich ja jetzt als Grossstadtmaedchen geniessen muss).Ich war so beeindruckt das ich nichts mehr gesagt habe.Ich bin einfach nur gelaufen mit dem Blick auf das Meer um endlich einen Wal zu sehen der aus dem Wasser aufspringt.Es ist so aehnlich wie auf der wartenden Suche einer Sternschnuppe.Man schaut mit voller Begeisterung in die Ferne und wartet…Wartet auf das schoene.Leider habe ich heute nur eine Schwanzflosse zu Gesicht bekommen, aber morgen ist ja auch noch ein TagJDas Meer ist wundervoll.Man sieht genau,vorne, wo die Riesenwellen sich auftuermen ,wie tuerkis das Wasser eigentlich ist.Wenn man so hinschaut wirkt es dunkel….dunkelblau….aber bevor die Welle bricht und sich weisse, schaumige Kronen bilden ist es sooooo schoen tuerkis dass ich fast behaupten wuerde, dies ist meine neue Lieblingsfarbe.Ich freue mich schon auf den Sommer wenn die Sonne diese Farbe des Meeres in ihrer vollen Pracht herbeizubert.

Nachdem wir noch ein paar Muscheln gesammelt haben,haben wir uns auf den Weg in die Stadt, zu einem italienischen Restaurant begeben.Geschmeckt hats nicht so toll aber das ist egal.Der Tag war trotzdem sehr,sehr schoen.Zu Hause angekommen, hab ich mich mit einer Tasse Tee in die heisse Badewanne gelegt und sitze nun Frisch und entspannt am Laptop und schreibe…Nun ja, eins muss ich ja noch dazu sagen.Als wir so den Strand entlang liefen und jeder mit sich selbst beschaeftigt war habe ich ja schon darueber nachgedacht, wie schoen es waere, dieses Glueck jetzt mit einem, mir Nahe stehenden Menschen zu teilen.Alle meine lieben Freunde am Strand,mit Lagerfeuer und einer Flasche Suedafrikawein auf der gemeinsamen Suche nach den Walen und Sternschnuppen.Was fuer ein schoener Gedanke…aber gut…was nicht ist kann ja noch werden….wer von meinen Liebsten kommt mich besuchen??????

Naechste Woche werde ich auf jeden Fall mit
Marina hierher duesen. Das wird sicher auch lustig.

Bin schon gespannt was ich morgen erleben werde.

Biss dann eure Evli

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Die Wein-Farm

Hallo!

Mir ghet es soweit ganz gut hier.Nur leider bringt mich dieser dumme Laptop auf die Palme.Wollte schon laengst wieder einen Bericht geschrieben haben aber meine Verbindung des Internets ist sehr schlecht.Naja,mal sehen ob das was wird.

Gestern war ich mit meiner Familie auf einer Wein-Farm.Davon gibt es hier sehr viele weil Suedafrika ja bekannt ist, fuer seine guten Weine.Auf diesen Wein-Farmen wird er also hergestellt der gute Wein….

Es war wirklich sehr schoen.Erstens die Natur.Ueberall waren Tiere wie Zebras und Strauesse.Es war ein sehr sonniger Tag(trotz Winter) sodass wir sogar Barfuss ueber die Wiesen und Huegel gelaufen sind.und zweitens,haben wir nach einiger Zeit  ein afrikanisches Restaurant erreicht das mitten in einem Wald ist.Ich kann nun behaupten ,das dies das schoenste Restaurant ist was ich je gesehen habe.Die einzelnen Tische standen unter kleinen Bambushuetten.Auf jedem Stuhl lag eine Decke falls es in der NAcht etwas kaelter wird.Denn NAchts soll es da wohl erst richtig schoen werden.In den Baeumen(so wie man sich die afrikanischen Baeume vorstellt,riesig und sehr verschnoerkelt)haengen wunderschoene,riesige Windlichter und auf dem Boden neben den Tischen stehen verzierte Feuertonnen.Ueberall stehen riesengrosse Sofas mit kleinen Tischen daneben und Trommeln.In die Baume fuehren grosse Treppen die man hoch laufen kann und durch das ganze Restaurante fliesst ein kleiner Bach.Es war wundervoll.Wir haben es uns kurz auf einer Couch gemuetlich gemacht da fing auch schon der Trommelsound an.Megan und ich waren begeistert und 10 Sekunden spaeter sehr enttauscht als sich herausstellte das es doch nur ein Mann war der ne’ Muelltonne hinter sich herzieht.:-( Naja,dafuer habe ich noch tolle afrikanische Taenzer gesehen…

Ich werde diesen Ort wahrscheinlich am Wochenende nochmal mit Marina besuchen um dann auch wirklich etwas von dem Abendprogramm mitzubekommen und an der Weinprobe teilzunehmen.

Auf der Heimfahrt hab ich zum ersten mal eines der Armenviertel gesehen.Ich war sehr erschrocken ueber die Haueser habe aber eigentlich nichts anderes erwartet da mir Francis,unsere Haushaelterin,schon einiges davon erzaehlt hat.Sie lebt auch in einer dieser WOhngegenden und kommt nur unter der Woche zu uns.Sie hat gesagt die Menschen dort haben nicht mal fliessendes Wasser und von Strom braucht garnicht erst die Rede zu sein.ABends,wenn ich dann in meinem warmen Bett liege und es draussen Stuermt bekomme ich oft ein sehr komisches Gefuehl in mir:Wie ungerecht unsere Welt doch ist….DIe einen haben riesige Hauser,Pool,Alarmaanlagen,elektrische Fenster,Kuehlschraenke bis zur Decke und,und,und.Und die anderen haben NICHTS.GARNICHTS.AUsser ein kleines Dach ueber dem Kopf wobei es bei manchen auch reinregnet.

Megan hat mir erzaehlt um die Weihnachtszeit gehen sie und Marc, mit der Kirche, in einer Gruppe, in eines dieser Gebiete(in einer Gruppe ist es nicht so gefaehrlich)und bringen den Kindern dort Geschenke.Sie meint dass ich dieses Jahr gerne mitkommen kann wenn ich moechte.Ich bin schon sehr gespannt….Es ist so, dass die Kirche dort einen Kindergarten gegruendet hat.Megan hat mir erzaehlt das dort von ca.100 Kindern 92 Aids haben….Mir haben daraufhin die Worte gefehlt.Was soll man dazu sagen.

Ich denke,es ist eine tolle Sache was die Kirche macht und sie konnen stolz auf sich sein.  Andererseits kommt mir wieder gleich der Gedanke in den Kopf das dies ein Bruchteil der Menschen ist,die ‘etwas’ Hilfe empfangen(aber das ist gut) und wieviele es gibt, denen es HIER,in suedafrika schlecht geht.(Ich rede nicht von der ganzen Welt.)

An meinem zweiten Tag stand ich mit Megan an einer roten Ampel.Ploetzlich stand ein kleienr Junge neben dem Fenster und hat uns angestarrt und dabei die Haende gefaltet.Er hat mir ganz lange in die Augen geschaut.Bis es gruen wurde und wir weiter gefahren sind…Wir waren gerade auf dem Weg ins Einkaufszentrum.Ich wollte dann nichts mehr kaufen.Megan hat mir erklaert das es besser ist diesen Kindern kein GEld zu geben da sie sich davon nur Drogen kaufen wuerden.Die meisten Kids schnueffeln Kleber…Drogen sind in diesem Land ein grosses Problem.Megan meint,wenn sie was zu essen dabei hat dann gibt sie manchmal was.Aber es ist auch sehr gefaehrlich das Fenster runter zu machen da die Kinder auch sehr dreist sind,sich ans Fenster haengen und eine Handtasche oder Geldboerse oder was sie sonst bekommen koennen klauen.Die Kinder nehmen sich auch oft Babys mit auf ihre Bettelturen ,damit die Autofahrer noch mehr Mitleid bekommen…Fuer die Babys ist die ganze Autoabgase noch viel schlimmer….

Thema Autos uebrigens…

Francis kommt immer mit dem Taxi zu uns.Die Taxis sind hier sehr anders als in Deutschland.Meistens besitzen die Fahrer garkeinen Fuehrerschein und dementsprechend sehen die Autos  auch aus.Ueberall Beulen und Kratzer.Die Fahrer Streiten sich oft gegenseitig ,weil es sehr viele gibt, und sie sich um die Kundschaft streiten.Francis meint,sie hat auch schon oft mitgekriegt dass sie sich gegenseitig beschiessen und erschiessen und das sogar auch oefter Passagiere dabei gestorben sind\sterben.Wohlbemerkt,ich hab es gezaehlt,in einem Taxi sitzen 20 Leute drin.Natuerlich sind sie etwas,die Betonung liegt auf ‘etwas’ groesser als ein normales Auto.Aber trotzdem klein.Jetzt weiss ich auch warum Megan mir gesagt hat dass ich niemals nie in irgendein Taxi einsteigen soll…

 So,ich denke das reicht fuer heute.Ich bin schon sehr muede und hoffe nur noch das meine bloede Internetverbindung diesmal funktioniert um diesen Bericht zu veroeffentlichen.Eins steht fest.Afrika hat ein sehr schlechtes System was das Internet angeht.Und schon waeren wir wieder bei dem materialistischen.Ich sollte gluecklich sein das ich ueberhaupt Internet hab….

Also bis dannli….Gruesse Evli

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Meine erste Woche in Kapstadt

Nun bin ich erst eine Woche hier in Kapstadt und hab schon jede Menge erlebt.

Als erstes moechte ich etwas ueber meine Familie berichten.Wie in meienem Kurzbericht schon    angekuendigt,bin ich in einer ’sogenannten’ Pfarrersfamilie.Man stellt sich dies nun sehr streng und langweilig vor(oder die meisten von uns wahrscheinlich)aber es ist nichts der gleichen.Die Familie ist einfach super….Ich wuerde sie gerne kurz vorstellen.

Megan ist die Mom.Sie ist Suedafrikanerin und hat,bevor sie Marc getroffen hat ,sehr lange als Designerin gearbeitet.

Marc ist der Papi und ist mit Leib und Seele Pfarrer.Und ich weiss,nach der kurzen Zeit sicher;Er liebt Jesus;-)Und das macht ihn zu einem wundervollen Menschen.Er hat einen tollen Charakter!!!

Zoe(5 Monate),Caleigh(6Jahre)und Tristan(8 Jahre)sind die Kinder.Sie sind wirklich sehr wohl erzogen und kurz gesagt einfach liebe und glueckliche Kinder die absolut keine Probleme machen.

Meine Ankunft in Suedafrika war sehr gut.Nach 12 Stunden Flug bin ich Todmuede am Flughafen in Kapstadt gelandet.Ich war sehr aufgeregt da ich nicht wirklich wusste wer mich nun am Flughafen empfaengt.Klar,zwei Leute die Marc und Megan Ilgan heissen.Aber wo sind sie???Zu meiner Erleichterung hoere ich sofort jemand meinen Namen rufen nachdem ich den Ausgang des Flughafens passiere.Wie schoen….diese Frau kannte ich von den Fotos.Megan!!!

Auf der Heimfahrt vom Flughafen habe ich schon meine ersten Gebrauchsanweisungen fuer Suedafrika bekommen.BLEIB NIEMALS AN EINER ROTEN AMPEL STEHEN IN EiNEM GEBIET INDEM NUR FARBIGE MENSCHEN WOHNEN.ok,ich hatte mich schon gewundert warum ein Pfarrer so viele Gebote in nur fuenf Minuten bricht. aber marc hat mir dann erklaert , dass in dieser Gegend viele Autos gestohlen werden.Hauptsaechlich bei Dunkelheit rennen die Leute zu deinem Auto und fordern dich freundlich;-)mit eienr Waffe in der Hand auf,dein Auto zu verlassen.Dann steigen sie ein und fahren mit Vollgas davon….Naja,ich bin dann auf jeden Fall heil daheim angekommen und Todmuede in mein Bett gefallen.

Am naechsten morgen haben die Kinder mich  freundlich mit einem Egg and Bacon Fruehstueck begruesst und danach haben  wir,die ganze family eine Rundfahrt durch ganz Kapstadt gemacht.Es ist einfach wundervoll.Nun bluehen ueberall die schoensten Blumen,da es Fruehling wird.Und an jeder Ecke stehen Palmen…Die Landschaft ist einfach wundervoll.Der Tafelberg ist in seiner vollen Pracht zu sehen direkt von meinem Zimmer aus.Abends wenn die Sonne,hinter dem Meer unter geht ist der Himmel rosarot.Man kann es in seiner vollen Pracht kaum in  Worte fassen so schoen ist es.

Meine Arbeit mit den Kindern macht mir grossen Spass.Eigentlich kuemmer ich mich nur um das Baby  Zoe.Morgens um halb neun verlaesst Megan das Haus.Das heisst,ich bin ab dieser Zeit fuer Zoe da.Ich fuettere sie und Spiel mit ihr,wobei sie die meiste Zeit schlaeft.Um 13h00 kommen caleigh und Tristan heim.Dann mache ich mit Tristan Deutschhausaufgaben und koche nebenbei Mittagessen.Um 15h00 kommt megan nach Hause und meine Arbeit ist beendet.Meitens gehe ich dann mit Marina(sie ist auch ein deutsches Au-Pair,die in meiner Strasse wohnt)an den Strand…Er ist einfach wundervoll,leider noch zu kalt um im Meer zu baden.Es ist hier in Afrika Winter.Am 21.Dezember ist Sommeranfang!     An den Linksverkehr habe ich mcih auch schon gewoehnt.Es ist ganz einfach.Man muss nur dass tun was in Deuschland verboten ist:-)

Zum Schluss moechte ich noch etwas ueber die Kirche von Marc und Megan berichten.Ich denke es ist eine Freikirche in die Jedermann gehen kann.Als ich zum ersten mal dort war,war ich sehr erstaunt.Ich habe noch nie so viel Power,Liebe,Freude und Gelassenheit in einem Raum wahr genommen.In den deutschen Kirchen habe ich das Gefuehl dass die Menschen traurig sind in der Kirche und mehr leiden als Jesus am   Kreuz je gelitten hat… :-)Aber hier hatte ich wirklich das Gefuehl von Freude.In der Kirche waren ca. 500 Menschen.Davon waren 455 Farbige und 5 Weisse.Das waren Marc,Megan,Ich das Baby und eine Amerikanische Saengerin.Ich habe nur  noch tanzende,singende,klatschende und froehliche Menschen gesehen.Es war wirklich schoen,obwohl ich nie ein Kirchengaenger war.Aber jetzt werde ich wohl oefter mitgehen.

Ich bin sehr positiv gestimmt was meine zukuenftige Zeit hier in Suedafrika betrifft.Ich freue mich auf die Zeit die vor mir liegt und hoffe es gibt noch viele Dinge zu berichten.Haette noch sehr viele Details zu berichten aber ich denke der Platz auf der Jugendseite reicht dafuer nicht aus.In dem naechsen Bericht  werde ich mehr auf die Armut    ( also genau diese Seite die ich nicht kenneglernt habe aber wahr nehme) eingehen.Denn das ist ein Thema was mich hier sehr beschaeftgigt da die Gegensatze zwischen arm und reich sehr aufeinander prallen.

Also seid gespann auf meinen naechsten Bericht.

Viele Liebe Gruesse aus Afrika wuenscht Eva

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Am 19.08.07 geht es los

So…jetzt sind es noch 6 Tage und dann heißt es Andrea sitzt im Flieger Richtung Australien, genauer gesagt nach Brisbane. Die Aufregung steigt von Tag zu Tag an. Ist ja auch kein Wunder. :-)

So nun mal was zu mir:

Ich heiße Andrea, bin 19 Jahre alt und komme aus einem kleinen Städtchen namens Buchholz i.d.N. in Niedersachsen. Liegt ca. 20 km südlich von Hamburg entfernt.

Schon früh habe ich beschlossen, dass ich nach dem Abi für 1 Jahr ins Ausland gehen will. Letzes Jahr habe ich dann angefangen nach Gastfamilien. Anfangs einfach nur mal so um zu sehen, ob sich Familien für mich interessieren. Anfang Juli 2006 habe ich dann die erste E-Mail meiner zukünftigen Gastfamilie bekommen. Und was stand drin: Sie suchen ein Au Pair in AUSTRALIEN!!! Ich war begeistert und habe natürlich sofort geantwortet.

Meine Gastfamilie stammt aus Deutschland und ist im Oktober 2006 für 3 Jahre nach Australien gegangen. Sie besteht aus Hostdad Erik, Hostmum Maria und den beiden Mädels Clara (4) und Malena (1,5).

Ende August hatte ich dann die Zusage meiner Gastfamilie und habe zugestimmt.

So das wars erstmal zu mir. Fortsetzung folgt.

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ich suche freunde

Hey!

Ich bin nun seit einem monat in amsterdam als au-pair und meine fanilie ist einfach toll!

Die drei kinder (alles Mädels) sind super und ich kann mich BIS JETZT eigentlich nicht beklagen!!!

Nur suche ich Freunde die in meiner Nähe wohnen, mit denen ich mal was unternehmen kann…daher wuerd ich mich freuen, wenn sich einfach Leute bei mir melden würden die Lust dazu haben und nich all zu weit weg wohnen (ich wohn mitten in amsterdam, am museumplein)!

Oder kennt vllt jemand eine tolle page, auf der man freunde finden kann? Das wär auch super, wenn mir das jemand schreiben könnte!

Ganz lieben Gruss an alle, Lisa

Lisa_Klaever@web.de      DANKE

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