Das Ferienhaus Part 2

Das Ferienhaus Part2

 

Guten Morgen, liebe Sonne,habe ich nur gedacht, als ich durch das kreischen der Kinder und den nervenden Staubsauger von Francis(sie faengt immer mit der lautesten Hausarbeit an)aufgewacht bin.Aber es hat mich gefreut.Die Sonne hat in mein Fenster genschienen und ich konnte es kaum erwarten, raus zukommen.Das Baby war die halbe Nacht wach(dies konnte ich auch sehr gut hoerenJ) also lagen Marc und Megan noch in den Federn.Ich habe mir also eine Tasse Kaffe gemacht und mich raus in den Garten gesetzt.Nachdem ich fuenf Minuten sass, war mir so heiss das ich mir kurze Klamotten anziehen musste.Ich konnte es nicht glauben, dass es im “Winter” so heiss sein kann.Ich sass also, bestimmt eine Stunde in der Sonne und drei Tassen Kaffee, als Megan und Marc froehlich, mit einem Teller  “alla Marc Sandwiches” mit Huehnchen zu mir kamen.Wir haben dann alle gemeinsam ausgiebig Gefruehstueckt und sind dann in die Stadt gefahren.Vorher haben wir einen Abstecher in eine Bucht gemacht, in der aber sehr vieel Touristen waren.Der Grund:Hier waren die Wale.Nicht einer,auch nicht zwei sondern unmengen.Sie sind aufgetaucht und gesprungen,haben Wasserfontenen ausgeblasen und sich im Wasser gedreht als wuessten sie, dass jeder sie beobachtet.Ueberall waren Leute mit Fotocameras und Filmkameras(So wie ich auch,ich kleiner Touri)@Sarah:Dies waere dein PAradies gewesen…..deine Camera haette ich gebrauchtJViele sassen auf den Huegeln und haben Piknik gemacht.Es war einfach schoenWie in einer Sternschnuppennacht in der jede Minute  Sternschnuppen wie Sand am Meer vom Himmel fallen…..Marc meinte aber dann, er wuesste noch einen viel besseren Platz mit weniger Menschen.Bevor wir aber dorthin sind,haben wir noch einen Abstecher in Megans Lieblings- Deutsches- Geschaeft gemaccht.TSCHIBO!!!!Wir haben uns mit Kinder Schokobons und Rittersport ausgestattet und jeder hat noch einen halben Liter Fruchtjoghurtdrink bekommen der Frisch zubereitet wurde….lecker.

Auf dem Parkplatz standen dann fuenf kleine farbige Jungs mit Bob der Baumeisterhelmen neben uns.Sie fragten, ob wir 50cent haetten.Sie wuerden auch fuer uns Tanzen.Megan wollte das nicht, aber die Jungs waren nicht zu bremsen,haben sich an den Haenden gefasst und sich him Kreis gedreht.Marc wollte noch wissen, wo ihre Eltern sind und wo die Kinder wohnen.Aber keine Antwort erhalten.Sie taten so als verstaenden sie uns nicht.Marc hat jedem der Jungs zwei Rand gegeben in der Hoffnung das sie sich keine Drogen davon kaufen.Mit meinem grossen,gesunden Fruchtdrink in der Hand hat dies meine Stimmung mal wieder etwas gedrueckt.Sogar Tristan meinte:”Poor Boys…!.”Allerdings,ja.Das sind sie….

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Auto, haben wir den
Strand erreicht.Hier war keine Menschenseele.Nur ein paar Angler und Jogger mit ihren Hunden.Hinter den Wellen konnte man wieder viele Wale sehen…

Wir haben uns neben einer Lagoone plaziert, in der das Wasser relative warm war.Die Kids waren baden und wir haben uns gesonnt und Unterhalten.Es war einfach nur entspannend.Nach einer langen Zeit sitzen und genug staunen ueber die Wale(wobei,genug gestaunt habe ich noch lange nicht….) haben wir uns entschieden langsam zurueck zu gehen.

Marc wollte uns unbedingt noch das Ferienhaus zeigen, in der er seine Jugend mit seiner Mutter verbracht hat.Wie schon erwaehnt,wir waren in den BergenDies wuerde dann Bestandteil unseres naechsten Abenteuers.Neben dem attraktiven Haus war ein sehr holperiger Weg zu sehen.Marc war uebergluecklich ihn wieder zu sehen.Sein Kommentar:”Leute,habt ihr Lust auf Fun?.Hier fahren wir jetzt durch.Der Weg fuehrt eh zur Strasse.Ich kenn ihn in und auswendig ,weil ich hier fruehr immer Joggen war.”

Megan war nicht sehr begeistert,aber mit der Bestaerkung von den jubelnden Kids und der Versicherung das wir ja einen absoluten sicheren Familien Jeep haben,sind wir dann doch los gefahren.”JUHU,LASST UNS EINE  SAFARI MACHEN” rief Marc noch bevor es los ging.

Der Weg war okay.Nur Fenster oben lassen wegen springenden Tieren, deren Namen ich vergessen habe.

Der Weg war immer noch okay,nur wurde er dichter bewachsen.

Der Weg war immernoch okay,nur waren ab und zu mal Wasserloecher,von denen wir nicht wussten wie tief sie waren und Marc sie vorher immer, mit dicken Steinreinwurf getestet hat.

Neben dem lachen der Kinder und das immerwiederkehrende”Marc please drive back” von der beunruhigten Megan habe ich das ganze eigentlich eher mit einem Grinsen im Gesicht  genossen.

Bis zu dem Punkt, als es nich mehr weiter ging.Ueberall wackelige Huegel die drohen zu zerbrechen.Okay.Da standen wir nun.Der immernoch positive Marc, ist den Weg  dann bis zur Strasse abgelaufen und kam froehlich zurueck.”Wir muessen nur querfeldein fahren.Dann schaffen wirs…”waren wieder seine Worte.Und “Vor zwanzig Jahren sah das hier noch ganz anders aus.Haha.

Also querfeldein…bis fast zur Strasse.DA WAR SIE.JUUUHUUUU!!!!

Okay,eine Huerde haben wir noch.Ein riesengrosser tiefer Graben zwischen uns und der Strasse.

Marc, wieder raus aus dem Auto und weg war er.WEG>>>>

Megan meinte nur noch,als Marc mit einem riesen Sandsack auf den Schultern wieder kam(Keine Ahnung wo  er den her hatte)Warum habe ich diesen Mann nur geheiratet.Die Antwort von Tristan:”Because you love him.”Alle haben gelachtJ

Marc hat also diesen Graben mit einem Sandsack,Hoelzern und grossen Felsbrocken aufgefuellt.Fuer jeden Reifen eine kleine Bruecke….Wie schoen….Aber wie soll das funktionieren.

Megan und ich sind also raus aus dem Auto(Ich mit der Filmcamera die ganze Aktion natuerlich auf Band)und haben ihm Anweisungen gegeben.Nachdem dass Auto dreimal auf dem Vorderteil aufgesetzt hat und einmal schraeg in der Grube lag hat er es nach einer halben Stunde nun doch geschafft, diesen Graben zu ueberqueren.Alles was wir jetzt nur noch konnten war lachen,lachen,lachen und lachen.Wir waren allo so gluecklich und haben mit voller Freude die Videoaufnahme angeguckt.

Megan will es in der Kirche auf der Leinwand abspielen.Nach dem Motto:”Und so hofft der Pfarrer, in seiner Freizeit, auf Gottes Hilfe….”

Nach der Aktion, haben wir, mit Francis im Ferienhaus gegessen und uns dann auf die Heimreise nach Kapstadt begeben.Dem wuenderschoenen Sonnenuntergang entgegen.

Die Sonne war ein riesengrosser dunkelroter Feuerball der hinter dem Meer verschwunden ist und den ganzen Himmel rosarot gefaerbt hat.Was  fuer ein perfektes Ende fuer so einen tollen Tag.

Daheim angekommen hat mich dann doch
Marina  schon Freudig erwartet.

Wir haben uns dann mit zwei anderen deutschen Au-Pairs getroffen, die wir durch Zufall kennengelernt haben.Unsere Runde wird schon grosser und das Kapstadter Nachtleben ist auch nicht schlecht.Aber hier im Bett liegen und schreiben, ist fuer heute dann doch ein angenhmes Ende.Ich brauch nun endlich meinen Schlaf nach so viel Abentuer.

Bis bald…………..Evli

1 Kommentar bis jetzt. »

  1. 1

    Martin said,

    August 26, 2007 @ 14:15

    :) Klingt alles sehr schön. Zeig den anderen deutschen Au Pairs doch auch diese Website :). Vielleicht teilen sie ja auch ihre Gedanken.

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